The Fourth Protocol: Abenteuer á la Forsyth

Name: The Fourth Protocol
Computer: C 64, Spectrum
Spieletyp: Spionage-Adventure
Preis: 64 Mark (Kassette)
Besonderes: Spiel zum Forsyth-Buch

center Im Buch »The Fourth Protocol« (»Das vierte Protokoll«) von Thriller-Spezialist Frederick Forsyth geht es um einen geschickt angelegten Plan zum Umsturz der britischen Regierung, in dem eine Atombombe eine wichtige Rolle spielt. Diese Bombe suchen, finden und entschärfen kann man jetzt auch zu Hause per Computerspiel.

»The Fourth Protocol« besteht insgesamt aus drei Spielen. Die ersten beiden sind sich sehr ähnlich; es sind menü- und symbolgesteuerte Adventures. Im ersten Teil soll man einen Verräter entlarven. Zu diesem Zweck kann man vom Schreibtisch im Büro des Geheimdienstes aus Überwachungen anordnen, Akten einsehen, Telefongespräche führen und vieles andere mehr. Im zweiten Spiel gilt es, die Bombe zu finden. Dazu muß man natürlich sein Büro verlassen und quer durch London brausen, sowie Informationen und Hilfsmittel einholen.

Der gute Eindruck, den die beiden ersten Spiel-Teile hinterlassen, wird vom dritten leider überhaupt nicht bestätigt. Hier darf man in einem sehr einfach gehaltenen Adventure in üblicher Text-Manier (Worteingabe über die Tastatur) versuchen, die Bombe zu entschärfen. Die grafische Gestaltung des dritten Teils liegt ebenfalls weit unter dem Niveau der ersten Abschnitte. Die ersten beiden Drittel des Spiels sind allerdings sehr gut gelungen, machen viel Spaß und geben einen Hauch von Geheimdienst-Atmosphäre wieder. »The Fourth Protocol« ist nicht nur für Frederick-Forsyth-Fans ein heißer Tip.



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