Ghettoblaster (C 64): Schalt’ den Blaster ein

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Name: Ghettoblaster
Computer: C 64
Spieletyp: Geschicklichkeitsspiel
Preis: 39 Mark (Kassette)
Besonderes: Sehr hoher Spielwitz und flotte Musik

Hier ist das richtige Spiel für die Fans zündender Disco-Rhythmen. Ein »Ghettoblaster« ist ein tragbarer Stereo-Recorder, der sich dank Batteriebetrieb bestens zum Musikgenuß in der Öffentlichkeit eignet. Im gleichnamigen Programm steuert der Spieler Rockin’ Rodney, der als Laufbursche einer Plattenfirma den Auftrag hat, zehn Kassetten mit den neuesten Hits in der Stadt aufzusammeln und bei der Firma abzuliefern. Sobald er eine Kassette abgeholt hat, muß er noch Batterien für seinen Ghettoblaster kaufen und auf Druck von F5 hin ertönt nun eine von zehn Melodien.

Bevor er das Band abliefert, muß Rodney noch eine bestimmte Anzahl von Passanten zum Tanzen bringen. Auf Feuerknopfdruck hin »schießt« der Blaster mit Noten um sich und die Getroffenen wiegen sich im Disco-Beat. Vorsicht geboten ist vor Herren in schwarzen Anzügen, die Kassetten klauen und Halbstarken, die den Blaster demolieren. Außerdem halten die Batterien nicht ewig und müssen ab und zu im »Supplies«-Laden erneuert werden. In der Anleitung findet man zur besseren Orientierung einen Stadtplan, dessen Straßennahmen oft an bekannte Lieder erinnern — von Gerry Rafferty’s »Baker Street« bis zu Eddy Grant’s »Electric Avenue«.

Das Spiel besticht durch seine witzige Handlung und die rhythmische Musik. Die Motivation hält auch lange an, da es recht schwierig ist, innerhalb des Zeitlimits alle zehn Bänder abzuliefern, ohne daß der Blaster kaputt geht, oder Rodney gar Opfer eines umherirrenden Psycho-Killers wird. Fazit: Very groovy!


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