ZimSalaBim (C64): Mustafa nimm dich in acht

Name: ZimSalaBim
Computer: Commodore 64
Spieletyp: Grafik-Adventure
Preis: 39 Mark (Kassette)
Besonderheit: Bewegte Grafik

Die Soldaten des Sultans haben ein Dorf geplündert und weder Geld noch Eßbares zurückgelassen. Der Spieler ist der einzige, der noch m die Gemächer des Sultans eindringen und das gestohlene Geld zurückholen kann. Doch das Unternehmen ist äußerst schwierig und gefährlich. Das Tor zum Palast ist fest verschlossen und so bleibt zunächst nur ein Erkundungszug in die glühende Wüste. Und das auch noch ohne Proviant, weil auf Mundraub die Todesstrafe steht. Um in ein anderes Bild zu wechseln, bedient man sich entsprechender Befehle, während die Bewegung innerhalb eines Bildes über Joystick oder Tasten gesteuert wird. Dabei reicht die Grafik zwar nicht an »Dallas«-Qualität heran, liefert aber immerhin recht ordentliche perspektivische Effekte. Freude am Detail zeigt sich, wenn der Held mit den Augen blinzelt oder auf den Befehl »LOOK« den Kopf nach links und rechts dreht, während mitgeteilt wird, was er dabei sieht.

Die erlaubten Verben für Befehle sind in der Spielanleitung aufgeführt; das sonst obligatorische Durchpflügen des Englisch-Wörterbuchs ist nicht notwendig. Andererseits erhält man überhaupt keine Hinweise, die einem aus einer Sackgasse weiterhelfen. Zur Eingabe der Befehle genügen die beiden ersten Buchstaben der einzelnen Wörter, was das Spielen recht bequem macht.

»ZimSalaBim« wird auf Kassette geliefert und gehört mit seinen 39 Mark in die Gruppe der billigen Grafik-Adventures. Und dafür bietet es ganz schön viel.

(G.Ambler/wg)



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