Aktuelles

Doppelschnittstelle für Atari

Nachdem Atari die Herstellung des Interface 850 eingestellt hat. ist man als Ataribesitzer bei den Schnittstellen endgültig auf Fremdhersteller angewiesen. Die neue Schnittstelle von Kunkel zum Preis von 398 Mark kann durchaus als Ersatz für das alte Interface betrachtet werden. Sie verfügt über einen seriellen und einen parallelen Port. Die Stromversorgung führt auch hier über ein externes Netzteil Wer die zusätzlichen drei seriellen Parts des alten Interfaces nicht benötigt, kommt also auch mit diesem Interface aus. (wb)

Info Munzenloher. Tölrer Sa 5. 8150 Holzkirchen. TV»I (08024) 1814

2,8-Zoll-Floppy: Quick Disk für MSX

Im Frühjahr will Mitsumi eine eigene Mini-Diskettenstation für MSX-Computer herausbringen. Die sogenannte »Quick Disk« arbeitet mit dem relativ ungewöhnlichen 2,8-Zoll-Diskettenformat. Sie wird über ein spezielles Interface mit dem Modulschacht des MSX-Computers verbunden.

Formatiert verkraftet eine 2.8-Zoll-Diskette leider nur 50 KByte pro Seite. 64 KByte werden innerhalb von acht Sekunden eingelesen.

Der Preis für das Diskettenlaufwerk steht noch nicht fest. Es wird voraussichtlich ab April 1985 in Deutschland angeboten. (hl)

Info Deutsche Mitsumi. Immermannstr 54 4000 Düsseldorf. Tbl (0211) 3S0S668

Adventure-Baukasten

Bill Budge hat wieder zugeschlagen. Nach den erfolgreichen »Pinnball Construction Set« und »Music Contruction Set« kann man sich mit seinem neuesten Werk Adventures selbst aufbauen. Das »Adventure Construction Set« wird auch wieder über Electronics Arts vertrieben. 500 Zeichen und Figuren. 250 exotische Orte vom Mittelalter- bis zur Science-fiction-Landschaft. 30 verschiedene Sound-Befehle. Grafiken. Waffen, magische Gegenstände und Einrichtungen stehen zur Auswahl, (wg)

Commodore 64: 80 Zeichen mit Textverarbeitung und Kalkulation

»XL 80« heißt eine neue 80-Zeichen-Karte. Sie verspricht, einem lang bekannten Mangel des Commodore 64 abzuhelfen: Alle bisherigen 80-Zeichen-Karten waren zu den gebräuchlichen Textverarbeitungsprogrammen nicht kompatibel. Das wäre auch nicht sinnvoll, denn Software wird natürlich für den Standard-Commodore 64 entworfen.

Die ordentlich in einem Gehäuse verpackte »XL 80«-Karte macht in dieser Hinsicht zwar keine Ausnahme, bietet aber einen akzeptablen Ersatz: Zur Karte wird eine Diskette mit vier verschiedenen Programmen geliefert: Textverarbeitung. Tabellenkalkulation. Adressenverwaltung. ein Kopierprogramm und. direkt auf der Karte, ein Terminalprogramm Alle Programme arbeiten mit 80 Zeichen je Zeile.


Ein Kürztest von Textverarbeitung und Tabellenkalkulation bestätigt den ersten Eindruck — die beiden Programme liegen zwar nicht an der Spitze, aber mit Sicherheit über dem Durchschnitt vergleichbarer Produkte. Die Textverarbeitung verfügt im wesentlichen über folgende Funktionen

— Laden und Speichern von Texten (auf Diskette) — DOS-Befehle (zum Beispiel Formatieren. Löschen) — Druckerparameter einstellen — Funktionstastenbelegung — Insertmodus — Text verschieben — Text kopieren — Ränder und Tabulatoren setzen — Text zentrieren

Noch umfangreicher ist die Tabellenkalkulation. Ihr widmet das 81 Seiten starke englische Handbuch über 50 Seiten. Zu den sonst üblichen Funktionen der Kalkulation gehört auch eine Grafikoption. Die aktivierte »XL 80«-Karte braucht Speicherplatz. Von den sonst 38 KByte bleiben deshalb nur noch zirka 31 KByte für Basic-Programme frei Dafür kann man mit 80 Zeichen pro Zeile Basic-Zeilen übersichtlicher darstellen. Die freien 31 KByte RAM dienen aber nicht nur als Speicher für Basic-Programme sondern auch als Pufferspeicher, wenn die eingebaute Terminal-Software aktiviert ist. Eine Datenfernübertragung in Verbindung mit einem Modem oder Akustikkoppler erfordert dadurch kein zusätzliches Laden. Die Karte selbst bietet auch nützliche Hilfen, zum Beispiel eine Hardcopy vom Bildschirm.

Die »XL 80«-Karte stellt mit ihrer eingebauten, beziehungsweise mitgelieferten Software zum Komplettpreis von zirka 350 Mark eine der interessantesten Neuerungen auf diesem Sektor dar. Einziger, allerdings auffälliger Nachteil dieser Karte ist die fehlende Anpassung an deutsche Bedürfnisse. Weder das Handbuch noch die Software gibt es in Deutsch

(Arnd Wängler/wg)

Info Rush Ware, An der Gümpgesbrüclce 24. 4044 Kaarst 2. Tel (02101)23093 oder Generation Automation. Hagenau-erstr 42. 6200 Wiesbaden. Tel (06121) 23093

MSX druckt mit

Die Peripherie-Palette für MSX-Heimcomputer wird langsam komplett. Von Philips kommt der VW-0020. ein grafikfähiger Matrixdrucker der Mittelklasse.

Der schwarze Drucker paßt optisch gut zu den meisten MSX-Konsolen und wird einfach an das Druckerinterface angeschlossen. Für seine 798 Mark bietet er viel. Dank der Grafikfähigkeit vermag er saubere Hardcopys von Bildschirmgrafiken zu drucken.


Der Zeichensatz (253 Zeichen in 8 x 8-Matrix). umfaßt natürlich alle MSX-typischen Grafiksymbole und auch die deutschen Umlaute.

Da der kompakte Schwarze sowohl Einzelblätter als auch Endlospapier klaglos schluckt und 80 Zeichen pro Zeile druckt, eignet er sich für Listingausdruck ebenso wie für Briefe. Die Geräuschentwicklung ist für einen Drucker dieser Preisklasse gering, die Druckgeschwindigkeit mit 37 Zeichen pro Sekunde mäßig, aber akzeptabel.

Der Philips-Drucker ist übrigens keine Eigenentwicklung, sondern von Seikosha. Für seinen günstigen Preis bietet der VW-0020 eine Menge. Der vielseitige Drucker ist nicht nur für Einsteiger ein empfehlenswerter Kauf. (hl)

Info Philips. Postfach 100229, 2000 Hamburg 1

Zwei starke Drucker von Taxan

Aus dem Hause Taxan stammen zwei Matrix-Drucker mit Profi-Niveau Der KP-810 (1599 Mark) und der KP-910 (2228 Mark) bieten eine Schriftqualität, die der eines Typenrad-Druckers nahekommt.

Die wichtigsten Daten zu den beiden Druckern, die wohl vor allem im Büro Einzug finden werden, sind 140 Zeichen pro Sekunde, 3 KByte Pufferspeicher, neun internationale Zeichensätze und Centronics-Anschluß. Ferner bestehe eine Option für eine RS232C-Schnittstelle. Im Grafik-Modus schaffen die Drucker 240 Dots per Inch.

Info C Melchers. Schlachte 39/40. 2800 Bremen I.Tel (0421) 17690

Video-Magie geht in den Versand

Das Münchner Mekka für Computerspiele hat umgebaut. Video-Magie präsentiert sich nun mit einer erweiterten Produktpalette, die unter dem Namen »Fantastic« auch auf dem Versandweg angeboten wird.

Die Spezialität des Hauses ist die Adventure-Ecke, in der ein großes Software-Angebot für abenteuerlustige Naturen bereitsteht.

Außer Spielen werden auch einige Anwendungsprogramme angeboten. Selbst für die oft vernachlässigten Computer VC 20 und TI 99/4A besteht Auswahl an Software. Von den gängigen Heimcomputern wird lediglich der Spectrum weiterhin ignoriert, während man sich dem Thema MSX in gebührender Form widmen will.

Info: Video-Magie. Sonnenstr 9. 8000 München 2

Fahrplan in die Zukunft

Der Hofacker-Verlag hat sein gesamtes Angebot an Büchern und Software in einen 196 Seiten starken Katalog gepackt. Den »Fahrplan in die Zukunft« gibt es beim Buch- oder Fachhandel sowie in Kaufhäusern. Gegen 2 Mark in Briefmarken kann man ihn auch beim Hofacker-Verlag direkt bestellen.

Info W Hofacker. Tegernseer Str. 8. 8150 Holzkirchen

Neue flotte Floppystation für C 64

Ein neues Diskettenlaufwerk für den Commodore 64 ist die »EPH 1001« von Expuls Elektronik. Sie kostet 1498 Mark und bietet eine Reihe von Vorzügen gegenüber Commodores »VC 1541«-Laufwerk.

Die Diskette speichert formatiert 408 KByte. Zwei Leuchtdioden informieren, welche Diskettenseite benutzt wird. Formatieren und Kopieren einer Diskettenseite dauert zirka zwei Minuten. Fehler werden optisch und akustisch gemeldet.

Ein wunder Punkt dieses 5,25-Zoll-Laufwerkes ist freilich die Software-Kompatibilität auf Grund der höheren Speicherkapazität pro Diskette, die spätestens bei kopiergeschützten Programmen ein Ende haben dürfte. Ein Umkopier-Programm wird mitgeliefert (hl)

Info: Expuls Elektronik. St Anton-Str 31, 4150 Krefeld 1

Datenrecorder mit Profilook


Ein Präzisionslaufwerk für besonders guten Gleichlauf, 1200 Baud Übertragungsrate. Motorkontrolle, Bandzählwerk und Pegelautomatik sind die Ausstattungsmerkmale des Datenrecorders MC 3810 von Boston Computer. Der jeweilige Betriebszustand wird durch fünf Leuchtfelder mit den Bezeichnungen »SAVE«, »LOAD«, »CONTROL« und »DATA TRANSFER« angezeigt. Die Interface-Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Über verschiedene Kabel können Computer von Commodore, Triumpf Adler, Sinclair, Laser, Acorn, Oric und Dragon angeschlossen werden, so daß der Recorder auch bei einem Computerwechsel in aller Regel weiterverwendet werden kann. Er wiegt zirka 1.2 kg. besitzt einen ölgedämpften Kassettenauswurf und einen Monitoranschluß (für Kopfhörer) an der Frontseite. Der Preis für dieses bewußt technisch gestaltete Gerät: 98 Mark. Ein Anschlußkabel kostet zwischen 8 und 38 Mark, je nach Computertyp.

Info Boston Computer, Rosenheunerstr 145a. 8000 München 80

Farbmonitore ab 798 Mark

Die Farbmonitore der Serie MC 3700 wurden speziell für die Wiedergabe von PAL- oder RGB/TTL-Signalen entwickelt. Sie passen also an die Computer von Commodore, Atari. IBM etc., aber auch an den Videorecorder. Die Monitore haben eine 14-Zoll-Bildschirmdiagonale und stehen auf einem Fuß. den man horizontal und vertikal drehen kann. Die PAL-Ausführung verfügt über einen eingebauten Lautsprecher. Die MC 3700-Farbmonitore werden ab 798 Mark angeboten. (wg)

Info Boston Computer. Rosenheimei Str 145a. 8000 München 80

Filmhit »Ghostbusters« kommt als Computerspiel

»Ghostbusters«. der Film, der nach den USA jetzt auch die deutschen Kinos erobert und dessen Titelmusik zum Welthit wurde, wird nun als Computer-Spiel vermarktet.

Activision wird das Programm zunächst für den C 64, Atari, Spectrum und MSX herausbringen. Mit der Programmierung wurde David Crane. Schöpfer der Bestseller »Decathlon« und »Pitfall II« beauftragt. (hl)

Ein »himmlisches« Spectrum-Programm

Wollen Sie wissen, wie der Sternenhimmel über München am 1.7.1988 um 22 Uhr ausschaut’ Wann am 28.3.1985 in New York die Sonne aufgeht, oder wo am 11.11.2011 der Halley-sche Komet am Himmel zu finden ist? Alle diese Fragen beantwortet das Programm »Astronomer«. das für den 48-KByte-Spectrum geschrieben ist und mit deutscher Anleitung 46 Mark kostet.


Die Eingabe der Berechnungsgrundlagen erfolgt durch eine hervorragende Menüsteuerung. die Datenausgabe auf Bildschirm oder Drucker in Form von Tabellen und »Bildern«. Besonders interessant ist unter anderem die Einzeichnung von Sternbildern in ein »Himmelsbild«, wobei entweder alle oder einzelne Sternbilder gezeichnet und auch wieder herausgelöscht werden können.

Selbstverständlich kann man auch in einer bewegten Grafik die Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems betrachten und als »Bild« aus-drucken. Eine gründliche Besprechung folgt. (mk)

Info: ERC-Soft. Erich Reitomann. Hein-riehst! 93. 4000 Düsseldorf I

Post räumt BTX-Fehler ein

Der elektronische »Bankraub« im BTX-System. den ein Computerclub in Hamburg vorführte, hat den ersten schweren Mangel im BTX-Programm aufgezeigt. Es sei der erste nachgewiesene Fehler im BTX-Programm. bei dem die Pöst habe sofort handeln müssen, sagte ein Postsprecher der Hamburger Oberpostdirektion. Der Fehler sei bereits behoben, ein unverlangtes Auftauchen des Paßwortes eines BTX-Anbieters werde es zukünftig nicht mehr geben.

Die Haspa (Hamburger Sparkasse) habe das Paßwort inzwischen geändert, erklärte ein Sprecher der betroffenen Bank, die der Hackerspaß zirka 300000 Mark hätte kosten können. Die Anwälte der Bank prüfen zur Zeit noch juristische Schritte gegen die Bundespost, die auf jeden Fall für eine stärkere elektronische Sicherung von BTX sorgen müsse. Die Haspa werde nach diesem Vorfall eine Beteiligung am Rechnerverbund der Banken noch einmal sehr sorgfältig prüfen. Gleichzeitig betonte die Haspa, daß mit dem Trick des Hamburger Computerclubs kein Zugriff auf Privatkonten möglich gewesen wäre. (VWD/wb)

Neue Mailbox in München

Ein Zusammenschluß von drei Informatikstudenten erweitert das Angebot von Mailboxen in Bayern. Unter der Modemnummer (089) 132535 wurde am 26.11.84 der Versuchsbetrieb, zunächst nur zwischen 18.00 und 6.00 Uhr, gestartet. Verwendet wird ein Commodore 64.

Das neue Unternehmen plant, zum Jahresbeginn eine kommerzielle Mailbox einzurichten, die dann den 24-Stunden-Betrieb aufnimmt. Ein Macintosh wird hier seine Dienste leisten. Zugriffsberechtigt ist jeder, sei es als Gast (nur zu bestimmten Zeiten) oder als »User«, die allerdings einen Beitrag von etwa zwei Mark monatlich zu zahlen haben. Laut Aussage eines Mitarbeiters soll eine Informationsdatenbank eingerichtet werden, die dann Neuigkeiten rund um den Computer enthält. Die dritte Kategorie von Zugriffsberechtigung soll die volle Nutzung der Mailbox zulassen. Für einen Jahresbeitrag von unter 100 Mark kann sich der Benutzer dann Programme überspielen lassen, für die er allerdings extra zahlen muß. (wb)

Info: Info-Control, MuUerstt 56, 6000 Mun eben 5. Tel 089/132535

Acorn Electron wird billiger

Preissenkungen bei Acorn: Der Heimcomputer Electron kostet statt wie bisher 798 jetzt nur noch 649 Mark Die Konsole war erst letzten September auf den Markt gekommen und gilt als kompaktes und leistungsfähiges Gerät, das sich insbesondere auf dem britischen Markt hoher Verbreitung erfreut.

Die Firmenleitung begründet die Preissenkung mit dem »weltweiten Erfolg« des Electron. Tatsächlich dürfte jedoch der Preiskampf bei Heimcomputern, der seit Ataris radikalen Preissenkungen wieder voll entbrannt ist. Acorn unter Druck gesetzt haben.

Auch die Softwarepreise gehen runter. Spiele kosten statt 48 nur noch 29 Mark, Programmiersprachen 45 statt 58 Mark. Lernspiele. die bisher 58 Mark kosteten, bekommt man für nur 29 bis 45 Mark Und die bisher ebenfalls 58 Mark teuren Anwendungsprogramme kosten nun durch die Bank 29 Mark. Die Softwarepreise sind damit jetzt ausgesprochen günstig. Ferner soll ein preiswertes 3%-Zoll-Diskettenlaufwerk für den Electron auf den Markt kommen.(hl)

Info Acorn Computers AnzmgerStr 1,8ÖÜ0 München 80

Atari-Bedienungsanleitung wird umfangreicher

Der schönste Heimcomputer nutzt ohne ausführliche Dokumentation nur sehr wenig, denn er kann in der Bedienung schon sehr kompliziert sein. Atari-Hamburg gibt jetzt eine umfassende, 160 Seiten starke deutschsprachige Bedienungsanleitung für den 600 XL und 800 XL heraus, die künftig den Computern beigelegt wird. Endlich kann sich der Computer-Neuling, anhand von vielen Beispielen. in die Programmiersprache Basic einarbeiten. Auch an den Bastler wurde gedacht. Die neue Anleitung enthält nämlich die Anschlußbelegungen des Busses, der Joystick-Ports, des Peripherie- und des Monitoranschlusses.

Wer zu seinem Atari-Computer nur die alte Anleitung bekommen hat, kann für die Schutzgebühr von 4,50 Mark zuzüglich 1,50 Mark für Porto die neue Anleitung direkt bei Atari bestellen. (wb)

Info: Atari, Postfach 600169, Bebelallee 10, 2000 Hamburg 60

Akustikkoppler für 88 Mark

Der von Drust angebotene Akustikkoppler für C 64 und VC 20 wird an den Userport angeschlossen. Ein zusätzliches Interface wird nicht benötigt. Laut Hersteller ist der Akustikkoppler mit jeder Treibersoftware kompatibel. Beigefügte Telefonnummern reizen den Ungeduldigen, erste Erfahrungen mit Mailboxen zu sammeln.

Die Kopplung mit dem Telefon erfolgt akustisch. Mit einem kleinen Mikrofon und einem Lautsprecher wird die Verbindung zwischen Modem und Telefon hergestellt.

Das Modul entspricht der europäischen Vollduplex-Norm (CC1TT V.21). also 300 Baud mit Normtönen Mit einem kleinen Schalter kann zwischen dem Originate- und dem Answer-Modus gewählt werden. Der »Testmode« überprüft selbständig die Funktion der Computer-Software und des Modems.

Geliefert wird eine fertig bestückte Platine für 138 Mark und einfache Software zum Arbeiten mit Mailboxen sowie eine ausführliche Bedienungsanleitung. Wer Geld sparen möchte, kann sich auch den kompletten Bausatz für 88 Mark kaufen.

Für 25 Mark erhält man ein komfortables Terminalprogramm, das in Verbindung mit einem kleinen Interface für 39 Mark automatisch die Telefonnummern wählt.

Obwohl der Akustikkoppler den Betrieb mit Mailboxen, Datenbanken. und Datex-P zulassen soll, ist der Betrieb am Post-netz der Deutschen Bundespost nicht erlaubt, da der Akustikkoppler nicht über die FTZ-Nummer verfügt. Der Besitz und der Betrieb an privaten Haustelefonanlagen. die keine Verbindung zum Netz der Deutschen Bundespost haben, ist erlaubt. (wb)

Info Fotoelektronik Dipl-Ing Immo Drust, Landwehrstr. 5, 6100 Darmstadt

Drei Dimensionen für den Spectrum

Hinter »Computer Aided Design« (Rechnerunterstütztes Konstruieren) steckt sicher viel mehr, als der Spectrum jemals leisten kann. Aber interessant ist »CAD« für den 4&-KByte-Spectrum trotzdem. Man kann damit nämlich dreidimensional zeichnen.

Auf einer Kontrolleiste wird die aktuelle Position des Cursors für alle drei Achsen (x, y. z) angezeigt. Ebenso die gewählte Perspektive: Axometrisch (flächentreu), isometrisch (kantentreu). Fluchtpunkt oder zweidimensional.


Die Körper können um alle Hauptachsen gedreht werden und sind in jeder Lage auch manipulierbar. Eine ganze Figur oder ausgewählte Punkte lassen sich verschieben, es können Linien eingefügt oder gelöscht werden. Die Auflösung beträgt 181 Punkte in jeder Achse. Es steht kein Befehl für das Zeichnen von Kurven zur Verfügung. Praktisch ist die Tastaturschablone zum Ausschneiden. Schade, daß sie im Format nicht stimmt.

Die Zeichnungen können auf Kassette oder Microdrive ausgegeben werden, oder als Hardcopy auf den Drucker.

Leider fehlt in der knapp sechsseitigen Anleitung eine Beschreibung, wie man einen einfachen Körper zeichnet und verändert. Der Einstieg in die dreidimensionale Welt des Computers Aided Design kostet 49 Mark. (Howaldt/mk)

Info Profisoft, Osnabrück, Sutthauser Str 50/52, Preis 49 Mark

MSX-Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz

Unter dem Namen »MSX Arbeitsgemeinschaft Schweiz« entstand eine Vereinigung der Schweizer Vertretungen der Elektronik-Riesen Hitachi, Mitsubishi, Philips, Pioneer, Sanyo, Sony, Spectravideo, Toshiba und Yashica/Kyocera. Es handelt sich hierbei um Unternehmen, die alle eigene MSX-Computer anbieten.

Zweck dieser Arbeitsgemeinschaft ist, den MSX-Standard in der Schweiz zu fördern. (hl)

Info MSX Arbeitsgemeinschaft Schweiz. ZUrcherstr 69, CH-4052 Basel

Die Schlacht geht weiter: Zaxxon III kommt

Die Zaxxon-Fans unter den Computerspielern dürfen sich freuen. Vom Spielautomaten-Hersteller Sega gibt es eine neue Version des Arkade-Klassikers für C 64, Apple II und Atari-Heimcomputer.

Zaxxon III soll sich gegenüber den bisherigen Versionen durch bessere Grafik mit stärkerem 3D-Effekt. höherem Tempo und mehr Abwechslung auszeichnen. Die aufgefrischte Version der Weltraumschlacht soll besonders schwierig sein und keinen Vergleich mit dem Spielhallen-Onginal mehr scheuen müssen. (hl)

Info Softhne. Schwarzwaldstr 8a. 7602 Oberkirch. Tbl (07802) 3707

MSX erobert den TV-Handel

Nach langem Warten war es endlich soweit: Am ersten langen Samstag vor Weihnachten sichteten wir die ersten MSX-Computer in den Regalen des TV- und Hifi-Handels. Die Hersteller beliefern also nicht primär die Computershops, sondern nutzen ihre bestehenden Handelsverbindungen mit den Fachgeschäften für Unterhaltungselektronik.

Ein Sprecher des Münchner Media-Markts äußerte sich zufrieden über das anlaufende Weihnachtsgeschäft, das bei den Heimcomputern noch von Commodore beherrscht wird. Doch die ersten MSX-Konsolen fanden bereits regen Absatz, was die Hoffnung wachsen läßt, daß 1985 auch die MSX-Computer größere Verbreitung finden werden. (hl)

Spielehitparade

Wie ein Wirbelwind fegte die Computerversion des Kinohits »Ghostbusters« in die C 64-Charts und bedrängt sogar den souveränen Spitzenreiter »Flight II«. Von »Ghostbusters« sind auch Versionen für Spectrum, Atari und MSX angekündigt.

Der Aufwärtstrend von »Archon II« hält an. Ebenfalls im Kommen: Die »Ultima«-Reihe und Strategiespiele von »SSI« wie »Raüs West« und »Geopolitique«.

Wenig Neues gibt es beim Spectrum, wo die schon etwas betagten »Lords of Midnight« an die Spitze zurückkehrten. Der Tip der Redaktion: Das spukige Spielchen »Ghostbusters«. (hl)

Commodore 64

Flight Simulator II
Ghostbusters
Archon II: Adept
Ultima III
Football Manager
Ultima II
Solo Flight
Summer Games
Bruce Lee
Fort Apocalypse

Atari

Flight Simulator II
Boulder Dash
Zaxxon Archon II: Adept
Seven Cities of Gold
Caverns of Khafka
Rails West
Die Zeitmaschine
Geopolitique
Mask of the Sun

Spectrum

Lords of Midnight
Beach Head
Lode Runner
Underwurlde
Knight Lore Daley Thompson's Decathlon Combat Lynx Kokotom Wilf Fighter Pilot Havoc

Sendungen zum Thema Computer im Januar und Februar

Für Vollständigkeit und Richtigkeit der endgültigen Sendetermine können wir keine Verantwortung übernehmen. Sendeanstalten und Autoren, die sich von uns übergangen fühlen, werden herzlich gebeten, uns ihre Sendungen und Termine mitzuteilen.

Datum Uhrzeit Sender Sendung
09.01. 17:00 BR III Mikroelektronik: 15. Gut und schlecht
09.01. 17:15 BR III Mikroelektronik: 10. Roboter steuern
11.01. 17:15 ORF 2 Computerfamilie: 6. Folge
12.01. 10:30 WDR Industrieroboter
12.01. 15:45 BR III Mikroelektronik: 10. Roboter steuern
13.01. 13:00 ORF 1 Computerfamilie: 6. Folge Wiederholung
16.01. 17:00 BR III Mikroelektronik: 16. Schrecksekunde
16.01. 17:15 BR III Mikroelektronik: 11. Schreiben lernen
16.01. 19:05 HR Computer Zentrale
18.01. 17:15 ORF 2 Computerfamilie: 7. Folge
19.01. 15:45 BR III Mikroelektronik: 11. Schreiben lernen
20.01. 13:00 ORF 1 Computerfamilie: 7. Folge Wiederholung
23.01. 17:00 BR III Mikroelektronik: 17. Mehr Bits
23.01. 17:15 BR III Mikroelektronik: 12. Zeichensprache
25.01. 17:15 ORF 2 Computerfamilie: 8. Folge
26.01. 15:45 BR III Mikroelektronik: 12. Zeichensprache
27.01. 13:00 ORF 1 Computerfamilie: 8. Folge Wiederholung
27.01. 17:30 ARD ARD-Ratgeber Technik
30.01. 17:00 BR III Mikroelektronik: 18. Sprachprobleme
30.01. 17:15 BR III Mikroelektronik: 13. Blumen mit Schleife
31.01. 17:20 ARD Computer-Zeit
01.02. 17:15 ORF 2 Computerfamilie: 9. Folge
02.02. 15:45 BR III Mikroelektronik: 13. Blumen mit Schleife
03.02. 13:00 ORF 1 Computerfamilie: 9. Folge Wiederholung
06.02. 17:00 BR III Mikroelektronik: 19. Schleifen und Roboter
06.02. 17:15 BR III Mikroelektronik: 14. Statt Musik gibt's Daten
09.02. 15:45 BR III Mikroelektronik: 14. Statt Musik gibt's Daten
12.02. 16:04 ZDF Computer Corner
13.02. 17:00 BR III Mikroelektronik: 20. Die Landung auf dem Mond
13.02. 17:15 BR III Mikroelektronik: 15. Gut und schlecht
15.02. 17:15 ORF 2 Computerfamilie: 10. Folge
16.02. 15:45 BR III Mikroelektronik: 15. Gut und schlecht
17.02. 13:00 ORF 1 Computerfamilie: 10. Folge Wiederholung
20.02. 17:00 BR III Mikroelektronik: 21. Tick-Tack
20.02. 17:15 BR III Mikroelektronik: 16. Schrecksekunde
22.02. 17:15 ORF 2 Computerfamilie: 11. Folge
23.02. 15:45 BR III Mikroelektronik: 16. Schrecksekunde
24.02. 13:00 ORF 1 Computerfamilie: 11. Folge Wiederholung
27.02. 17:00 BR III Mikroelektronik: 22. Ausflug nach Simland
27.02. 17:15 BR III Mikroelektronik: 17. Mehr Bits

Der Hörfunksender RIAS 2 bringt weiterhin seine regelmäßige Computersendung »Treffpunkt: Bits und Chips«. Jeden Montag zwischen 17:00 und 17:30 Uhr ist Computerzeit im Radio. (hl)


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