König der Hacker in München

Der »König der Hacker«, der Amerikaner Richard Cheshire demonstrierte auf Einladung des Leuro-Instituts für Neue Kommunikationstechnologie im Münchner Hotel Holliday Inn seine besonderen Fähigkeiten. Er drang »live« mit Hilfe eines Modems per Telefon in ein amerikanisches Datensystem ein. Anlaß der Einladung und der drastischen Demonstration: Ein Seminar für rund 50 Computer-Spezialisten, die gegen eine Gebühr von 1600 Mark die Gefahren der Computer-Kriminalität kennenlernen wollten. Das Seminar dauerte zwei Tage und hatte »Manipulationstechniken« zum Thema. An Cheshires erstem Auftritt in Europa durften allerdings auch Journalisten zum Nulltarif teilnehmen. Wie die meisten Hacker der Szene in den USA hat auch Cheshire schon im »zarten Alter« von 16 Jahren seine ersten Bits geknackt. Daß das Problem der Hacker auch in Deutschland aktuell zu werden droht, erleben die zuständigen Spezialisten des Landeskriminalamtes täglich. Besonders Btx könnte bald einen zusätzlichen Anreiz für diese spezielle Art von Computerfans bieten.


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