Aktuelles

Philips zieht mit

Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, daß Philips nun doch noch in den Heimcomputer-Markt einsteigen will. Beobachter vermuten, daß Philips mit richtigen Heim-Computer-Modellen die Lücke Zwischen den Personal Computern der Philips Data Systems und den schon bisher angebotenen aufrüstbaren Videospielen schließen will. In diesem Zusammenhang ist eine Presseerklärung vom 5. April interessant, in der Philips die Gründung einer Unternehmensgruppe "Interactive Heimsysteme" bekannt gibt. Alle bisherigen Aktivitäten des Unternehmens in den Bereichen Konsum, Kommunikation, Computer und Komponenten sollen zusammengefaßt werden, soweit sie Heimanwendungen betreffen. Mit der Einbeziehung der Bildschirmtexttechnologie scheint sich ein Schwerpunkt im ernsthaften Anwendungsbereich anzukündigen. Ob Philips in diesem Bereich auch Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen plant ist noch ungewiß, Immerhin versucht Thomsen Brandt sich mit Philips auf ein einheitliches Betriebssystem für Heimcomputer zu einigen Außerdem ist Philips seit Anfang des Jahres mit Atari bezüglich einer Kooperation im Gespräch.

Apple und Homebanking

Nicht mehr auf die Öffnungszeiten der Banken achten zu müssen, wenn Überweisungen zu erledigen sind oder man irgendwelche Auskünfte schwarz auf weiß braucht - dieser Wunschtraum wird jetzt für Apple-IIe-Besitzer in Nordkalifornien zur Wirklichkeit. In nahezu 100 Zweigstellen der Bank of America wird kostenlos erklärt, wie man seine Überweisungen und Abfragen von zu Hause aus mit einem Apple IIe macht. Gebühr für diesen Homebanking Service: acht Dollar pro Monat. Voraussetzung: Personal Computer, Modem und Standard Datenübertragungsprogramm.

Achtung: Bissiges rund um ZX

Ein »Journal für Computerkritik« mit »dem gewissen Biß« kündigt der »ZX-Club Deutschland und Umgebung« an. In unregelmäßiger Folge sind sechs Ausgaben pro Jahr geplant, zum Preis von 5 Mark für Nichtmitglieder. Das satirische Computermagazin versteht sich als kritische ZX-Clubzeitschrift mit Tür nach draußen. Informationen vom Club: Postfach 967, 7000 Stuttgart 1

Ring frei: Computer vom Fotoladen

Die Fotohandelsgruppe Ringfoto soll nach Äußerungen des Vorstandsmitglieds Dr, Ferdinand Eder in Zukunft verstärkt Heimcomputer und deren Zubehör vertreiben. -Dies sei das Ergebnis einer Suche nach Warengruppen, mit denen das bestenfalls schwache Wachstum in der Fotobranche ausgeglichen werden könne. Bereits seit September 1983 würden Computer von Commodore und Texas Instruments verkauft. In den nächsten Monaten sollen aber noch Produkte der Firmen Casio, Sharp und Spectravideo hinzukommen. Interessant ist, daß im Durchschnittpro Computer sieben Softwarepakete mit nahezu dem gleichen Wert an den Mann gebracht werden konnten. Aus diesem Grund neigt man in der Gruppe zu der Auffassung, daß Tran in Zukunft, neben fremder Software, auch eigene Programrne anbieten kennte. Diese sollten denn der ernsthaften Kategorie angehören Lind zwischen 99 und 198 Mark kosten.

Interface-Schaltungen für den Color Computer

Interface-Schaltungen für den Color Computer von Tandy stellt ein neues Buch vor (»TRS-80 Color Computer Interfacing, with Experiments«, ISBN 0-672-218933), das in den USA für 14,95 USDollar erhältlich ist. Der Autor, Andrew C. Staugaard jr. gibt neben Erläuterungen zu den Schaltungen des Computers und seiner 6809-CPU auch Anleitungen zu sechs praktischen Experimenten.
Info: Howard W.Sams, 4300 West 62nd Street, Indianapolis, IN 46268

Japan im Videospiele-Rausch?

Auch in Japan werden Videospiele immer interessanter. 1983 setzten die acht Branchenführer insgesamt 1,1 Millionen solcher Spiele ab. Dies sei allerdings noch sehr viel weniger als in den USA, meldete die japanische Wirtschaftszeitung »Nihon Keizai Sangyo Shimbun», dort läge die Absatzzahl bei zirka 17 Millionen. Für 1984 erwarten aber japanische Fachleute, daß in Japan rund 3 Millionen dieser Spiele verkauft werden können.

HP-41 und HP-75 mit Peripherie gut versorgt

Wenn der populäre Taschenrechner HP-41 oder der neue Taschencomputer HP-75 zusammen mit Thermodrucker, Kassettenlaufwerk und Videoanschluß betrieben wird, sind schnell vier Netzteile nötig. Corvallis bietet für diesen Zweck ein Vierfach-Netzteil an. Es verhindert Kabelsalat, spart Gewicht (zum Beispiel für Außendienstanwender) und Steckdosen. Es erlaubt darüber hinaus den Anschluß an eine Autosteckdose. Preis: 175 Mark zuzüglich MwSt.
Info: Corvallis Team, Postfach 1125, 6382 Friedrichsdorf 1

Zweite Runde

Nach einem guten Erfolg des Buches »99 Special I» erscheint nun auch der zweite Band »99 Special II» im Buchhandel, mit 480 Seiten ein beachtlicher »Wälzer«. Wieder finden vier Programmiersprachen Beachtung: TI Basic, Extended Basic, TMS 9900-Assembler und UCSD Pascal. Der angekündigte Inhalt (Backtracking und Simulation, Datenorganisation, Nützliches und Spiele) verspricht den hohen Preis von 54 Mark zu rechtfertigen. Happy Computer wird in einer der nächsten Ausgaben eine ausführliche Buchbesprechung über diesen zweiten Band bringen.


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