SuperBasic-Toolkit (Teil 2)

Nachdem in der letzten CK-Computer Kontakt der erste Teil des SuperBasic-Toolkits vorgestellt wurde, folgt heute der zweite. Sie finden auch hier wieder etliche nützliche Prozeduren und Funktionen.
Im Betriebssystem des QL werden Strings häufig auf zwei Arten abgelegt:
1. Ein Byte mit der String-Länge, gefolgt von den Zeichen des Strings.
2. Ein Wort mit der String-Länge, gefolgt von den Zeichen des Strings.
Etliche der neuen Routinen erlauben nun den. einfachen Umgang mit diesen String-Typen. Ein Typ-l-String darf maximal 255 Byte lang sein.

Prozedur MODUS(x)
Sie entspricht dem Standardbefehl MODE, nur wird hier der Bildschirm nicht gelöscht. Der Wert von x darf 4 oder 8 sein.

Funktion GET_B(kanal)
Sie liest aus kanal ein Byte. Der Kanal muß zuvor mit OPEN geöffnet werden.

Funktion GET_W(kanal)
Sie liest aus kanal ein Wort (zwei Byte). Auch ist der Kanal, wie bei allen GET- und PUT-Routinen, vorher zu öffnen.

Funktion GET$(kanal, laenge)
Sie liest einen String der Länge laenge aus kanal.

Funktion GET_B$ (kanal)
Sie liest einen Typ-l-String aus -kanal.

Funktion GET_W$ (kanal)
Sie liest einen Typ-2-String aus kanal.

Prozedur PUT_B (kanal,x)
Sie schreibt ein Byte (x darf Werte von 0 bis 255 annehmen) nach kanal.

Prozedur PUT_W (kanal,x)
Sie schreibt ein Wort (x darf Werte von 0 bis 65535 annehmen) nach kanal.

Prozedur PUT_S (kanal,x$)
Sie schreibt den String x$ nach kanal.

Prozedur PUT_SB(kanal,x$)
Sie schreibt ein Byte mit der Länge von x$ und dann den String x$ nach kanal. Die maximale String-Länge ist 255.

Prozedur PUT_SW (kanal, x$)
Sie schreibt ein Wort mit der Länge von x$ und dann den String x$ nach kanal. Die maximale String-Länge ist 65535.

Prozedur POKE_S (addr,x$)
Sie poked den String x$ ab addr in den Speicher; tddr darf ungerade sein.

Prozedur POKE_SB (addr,x$)
Sie poked ein Byte mit der Länge von x$ und dann den String x$ ab addr in den Speicher. Die maximale StringLänge ist 255; addr darf ungerade sein.

Prozedur POKE_SW addr x
Sie poked ein Wort mit der Länge von x$ und dann den String x$ ab addr in den Speicher. Die maximale StringLänge ist 65535; addr muß gerade sein.

Funktion PEEK$ (addr,laenge)
Sie peeked ab addr Bytes der Anzahl laenge als String aus dem Speicher.

Funktion PEEK_B$ (addr)
Sie peeked ab addr einen Typ-l-String aus dem Speicher. Das Byte bei addr muß die String-Länge enthalten.

Funktion PEEK_W$ (addr)
Sie -peeked ab addr einen Typ-2-String aus dem Speicher. Das Wort bei addr muß die String-Länge enthalten. Diese Toolleit-Serie soll in unregelmäßiger Folge, fortgesetzt werden. Jeder Leser, der spezielle Wünsche hat, kann diese der Redaktion mitteilen. Soweit es uns möglich ist, werden wir sie berücksichtigen.
Rainer W. Gerling


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