Invasion

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Haben Sie schon einmal von einem Schießspiel gehört, in dem nicht geschossen wird? "Invasion" könnte der Prototyp dieser Gattung sein. Das soll aber nicht heißen, daß man es hier mit einem völlig neuen Spiel zu tun hat. Das ist leider nicht der Fall.

Bei "Invasion" muß der Spieler wieder einmal eine Welt retten, indem er Aliens eliminiert und eine Wetterstation zerstört. Das alles läuft aber nicht in bekannter Action-Manier ab; vielmehr hat man es auf dem Bildschirm hauptsächlich mit einer Landkarte zu tun, auf der die Aliens, Stationen und allerlei Drumherum eingezeichnet sind.

Mit einem quadratischen Cursor kann man jetzt seine Radar- und Sprengeinheiten einsetzen, indem das feindliche Ziel gesucht und markiert wird. Ist das geschehen, bewegt sich z.B. eine Sprengeinheit und zerstört sich und den Gegner. Davon sieht der Spieler aber nichts. Informiert wird er lediglich durch Kommentare am Bildrand.

Da man immer nur einen kleinen Ausschnitt der Karte vor sich hat, sollte man ständig in Bewegung bleiben. Trotzdem bin ich bei "Invasion" nicht nennenswert weitergekommen. Man verliert schnell den Überblick und wird auch nicht besonders zum Weiterspielen motiviert. Der Sound ist bescheiden, die Grafik ebenso. Alles in allem fällt "Invasion" damit unter den Durchschnitt und kann nicht empfohlen werden.

3 System: Atari 8 Bit
Hersteller: Bulldog
Bezugsquelle: Diabolo


Stephan König


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