Leserbriefe

Auf vielfachen Wunsch unserer Leser führen wir diese Rubrik wieder als festen Bestandteil der ATARI-Inside ein. Besonders nach der Umstellung auf den ABO-Vertrieb bietet sich dies natürlich an. Wir haben eine kleine, repräsentative Auswahl getroffen, wobei wir auf Angaben in Bezug auf den Verfasser verzichten.

Liebe Atari-Inside Redaktion, bezüglich Eures Editorial habe ich mir so meine Gedanken gemacht, die ich Euch gerne mitteilen möchte. Als Anwender ist man zunehmend auf den Versandhandel angewiesen, da es immer Weniger Atari-Händler vor Ort gibt. Aber da beginnt doch der Kreislauf, die Händler inserieren nicht mehr, weil ihre Umsätze angeblich zu klein sind und die Kunden kaufen nicht mehr, weil sie nicht wissen, was es überhaupt am Markt gibt oder wo sie Artikel bekommen können.... Ich glaube das größte Problem bei Atari-Anwendern ist, dass viele denken, sie seien die einzigen und die letzten, die noch mit einem Atari arbeiten. Dies ist allerdings nicht so. Ihre Entscheidung, nur noch als Abo-Zeitschrift zu erscheinen, ist ein Schritt den ich gut nachvollziehen kann und der vom Betriebswirtschaftlichen Standpunkt her sicherlich eine sehr gute Entscheidung war. Schade ist nur, dass es vielen signalisieren könnte, dass die Atari Welt wieder ein Stück kleiner geworden ist, da die Zeitschrift nicht mehr am Kiosk zu bekommen ist. Außerdem wird es für Sie schwieriger die vielen Atari-Anwender die Ihre Zeitschrift noch nicht kennen, dann noch zu erreichen. Einer meiner größten Fehler war es, meinen Atari zu verkaufen. Aber eines ist sicher, ich steige wieder ein und freue mich schon auf die neue Inside mit dem Vergleichstest der Emulatoren.

Abo-Verzweiflungstat?

Hier ein Leserbrief, der von uns kurz zusammengefaßt wurde: - Vergleich x= Abonnenten, y= Käufer - Der Verlag vergleicht x und Y, macht einen notwendigen Zuschlag für Nachbestellungen, Werbeexemplare und Archivierung und erhält eine Auflage, die enorm unter der bisherigen liegt, die Differenz zwischen bisher und neuer Kalkulation war also rausgeworfenes Geld. - Der Verlag wird nur allenfalls 50-60% der Leser zu Abonnenten machen können was bedeutet das für den Fortbestand der Inside? Lohnt sich da noch ein Abonnement? - Wenn es wirklich so kritisch ist, warum hat der Verlag nicht das Editorial eine Ausgabe früher gebracht, verbunden mit einer Frage nach der Meinung der Leser? - Warum hat der Verlag nicht einfach die Auflage um die überflüssigen Stückzahlen verringert?

Redaktion: Wir haben schon im vergangenen Editorial versucht, so präzise wie möglich zu erklären, warum diese Umstellung aus betriebswirtschaftlicher Sicht so wichtig und vorteilhaft für alle Seiten ist. Aber Ihre Fragen sind aus der Sicht eines außenstehenden ATARI-Inside Lesers gerechtfertigt. Gerne hätten wir unsere Leser in einem der vorhergehenden Hefte zu diesem Thema befragt, doch eben aufgrund der kritischen Lage, die sich aufgrund des Sommerloches und der damit verbundenen, sinkenden Zahl der Inserenten, verstärkt, war es notwendig, so schnell wie möglich zu reagieren. Auch jetzt, mehrere Wochen nach der Umstellung, halten wir diesen Schritt für angemessen. Bestätigt wird dies durch die hohe Zahl der Neu-Abonnenten. Gerne hätten wir die Auflage einfach um die überflüssigen Exemplare reduziert, doch leider ist dies aus vertriebsrechtlichen Gründen nicht möglich. Eine Zeitschrift muss auch am letzten Tag eines jeweiligen Periodikums (bei uns sind es jeweils 2 Monate) zu einer bestimmten prozentuellen Menge verfügbar sein. Diese Tatsache bedingt stets eine Überschußproduktion.

Neue Leser, aber wie?

Liebe Redaktion, ich als Abonnent stört es überhaupt nicht, dass die Inside ab der Ausgabe 5/96 nur noch im Abo erhältlich ist. Auf diese Weise wird mir die Inside hoffentlich noch lange erhalten bleiben.
Aber was ist mit denjenigen, die sich die Zeitung nur ab und zu gekauft haben und es auch in Zukunft so handhaben wollen?
Wie soll ein Neuling auf die Atari Inside aufmerksam gemacht werden? Wie sollen neue Leser dazukommen?
Dieser Punkt würde mich besonders interessieren. Wenn nämlich keine neuen Leser dazukommen, wird die Lebensdauer der Atari Inside weiter gekürzt, weil damit zu rechnen ist, dass Abonnenten abspringen. Eine Möglichkeit wäre doch sicherlich die Präsenz auf Messen, für die einige einzelne Ausgaben in der Auflage gesteigert werden könnte.

Redaktion: Selbstverständlich haben wir auch die von Ihnen erwähnten Aspekte bedacht. Wie einige unsere Abonnenten sicherlich mitbekommen haben, wurde in Kooperation mit einigen anderen ATARI-Firmen ein Rundbrief an viele tausend ATARI-User gestartet, in dem wir u.a. auch für die ATARI-Inside und ein Abonnement warben.

Die Resonanz war hervorragend! Ebenso werden wir es in Zukunft handhaben. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Anbietern des Marktes werden wir uns immer wieder in Werbe-Rundschreiben einklinken, so dass wir auch regelmäßig neue Leser erreichen werden. Zudem weisen wir auf unser BTX- & Internet-Angebot hin (letzteres beginnt im August). Demnach werden alle Online-User unsere Informationen erhalten, die schon die Abkürzung "ATARI" eingeben. Viel mehr kann man nicht machen, denken wir.

ATARI-Inside als CD-ROM?

Sehr geehrte Damen und Herren des Falke Verlages. Es erfreut mich immer wieder Ihre Zeitschrift durch mein Abo zu bekommen, doch ich frage mich in der elektronischen Zeit, wo doch jeder ein CD-ROM-Laufwerk besitzt, ob es nicht sinnvoller wäre die Ausgabe der Atari Inside nur noch durch die CD-ROM zu vertreiben. Das es geht, haben Sie schon durch die "The very best of..." mit dem Bericht der Pro Tos, gezeigt. Ich und andere Freunde wären sogar mit einer Erhöhung des Abopreises einverstanden.

Redaktion: Sicherlich ist dies eine recht gute Idee, doch würden wir damit eine bestimmte Gruppe von Usern ausschließen - nämlich diejenigen, die kein CD-ROM-Laufwerk besitzen. Wenngleich dieses Medium auf dem ATARI-Sektor noch immer boomt, so ist es doch noch immer ein erheblicher Teil der User, der nicht über ein CD-ROM-LW verfügt. Außerdem könnte die ATARI-Inside nicht so eben in der Bahn oder auf der Parkbank gelesen werden, sofern kein Laptop oder Notebook vorhanden ist. Vielleicht werden wir diese Variante eines Tages als Alternatives Medium oder auch Ergänzung in Angriff nehmen.


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